Das Interesse an den verrückten bunten Röhren aus den U.S.A. wächst weiter. Sowohl auf der Didacta als auch auf den Musikmesse in Frankfurt konnten wir uns über eine rege Nachfrage freuen.
Im Vordergrund stand immer wieder, wie man Rhythmusinstrumente im Klassenverband effektiver einsetzen könne.
Dies ist besonders für Grundschulen von Belang, die ja nur am Rande von Streicher- oder Bläserklassenkonzepten erreicht werden.
Die Boomwhackers erweisen sich hier als ideales Einstiegsinstrument für alle Kinder, unabhängig von Alter, Begabung, Herkunft oder Geschlecht. Mit Boomwhackers können im Handumdrehen auch fachfremd Unterrichtende ihre Schüler in das musikalische Geschehen integrieren - kein Kind wird diskriminiert.
Die ganze Klasse spielt Boomwhackers, um sich selbst beim Gesang zu begleiten. Zwischenzeitlich wird auch umfangreiche Literatur für alle Klassenstufen in deutscher Sprache angeboten.
Neu ist ebenfalls neue Workshopformat, welches die praktische Arbeit in der Klasse mit der klassischen Fortbildung verbindet, und die übliche Freistellungsproblematik teilsweise entschärft.
Neben dem Boomwhackers-"Boom" kommt das Klassenmusizieren mit dem DrumCircle-Konzept eher bescheiden daher, obwohl hier ein großes Potential liegt.
Oft sind es Details, die verhindern, dass dieses Konzept starker an den Schulen zum Einsatz kommt. Eines dieser Details ist die Instrumentenfrage. Einmal ist die Lautstärke zu groß, die KollegInnen fühlen sich gestört, oder aber es fehlt der Stauraum für die teilweise auch zu großen Instrumente. Manchmal sind die Instrumente zu empfindlich, manchmal auch nur einfach zu unhandlich, besonders für die Kleinen.
Teilweise konnte hier schon Abhilfe geschaffen werden, so bietet die Industrie Instrumente an, die praktisch in Taschen verstaut werden können, nahezu wartungsfrei sind und gerne gerade von den kleinen Kindern gespielt werden - dies in sozialverträglicher Lautstärke.